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Cartagena de Indias

Kolumbien Reisen | Panorama Cartagena de Indias"Cartagena musste jedoch etwas von seiner himmlischen Anmut geblieben sein, denn kaum war ich innerhalb der Festungsmauern, lag die Stadt im malvenfarbenen Sechs-Uhr-Abendlicht in aller Pracht vor mir, und das Gefühl überkam mich, wiedergeboren zu sein." Gabriel Garcia Márquez

Die Kolonialstadt par excellence, in ihrem Zentrum befinden sich die schönsten Fassaden, Plätze und Tempel von ganz Kolumbien. Ihre Geschichte ist von ihrer geostrategischen Lage am atlantischen Ozean geprägt. Deshalb war sie der wichtigste Hafen Lateinamerikas für die “Einfuhr” von Sklaven und Waren aus aller Welt zur Kolonialzeit. Deshalb wollten die englischen Seefahrer sie ohne Erfolg für ihr Imperium erobern. Die ganze Stadt, eingeschlossen das Kloster La Popa, wurde im Jahr 1984 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Wir zeigen Ihnen ihre malerischsten und interessantesten Ecken und nachts geben wir Ihnen Gelegenheit, das lebhafte Nachtleben mit seinen unzähligen Bars und Clubs zu erkunden.

Wenn Sie zur Festung San Felipe de Barajas hochsteigen, werden Sie mit eigenen Augen sehen, warum die Gewässer, die Cartagena umgeben früher Schauplatz von Seeschlachten zwischen Piraten und Galeonen waren. Die Stadt war eine Schlüsselposition für die Kolonialmächte, die alle danach strebten, ihren Seeverkehr und mit ihm den Handel und die Wirtschaft des Kontinents zu kontrollieren. Die wichtigste der Schlachten war Sir Francis Drake's Raubzug, der 1586 zwei Monate lang die Stadt plünderte. Der englische Pirat brannte etwa 200 Häuser in Cartagena ab und entkam mit einem Vermögen in Form von Dukaten, Schmuck, Waffen und den Glocken der Stadt.

Im letzten Jahrhundert ließen sich große Schriftsteller wie Gabriel Garcia Márquez von den romantischen Ecken und Winkeln der Stadt inspirieren, um große Werke wie "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" zu schreiben. Wenn Sie es gelesen haben, werden Sie sicher Lust haben, ihrem Partner die ewige Liebe an demselben Ort zu schwören, wo es die Protagonisten dieser Geschichte taten. Heutzutage wird diese literarische Vergangenheit im Hay Festival geehrt, zu dem sich jedes Jahr wichtige Literaten von ganz Lateinamerika versammeln.

Spazieren Sie durch die historische Altstadt, lassen Sie die farbenfrohen Fassaden der Kolonialgebäude auf sich wirken, setzen Sie sich an einen Tisch vor einem der Cafés und beobachten Sie die Passanten, holen Sie einen Notizblock raus und schon wird Ihre literarische Ader zum Vorschein kommen.

Die Sehenswürdigkeiten von Cartagena de Indias:

  • Das Castillo de San Felipe de Barajas (1536), Beschützer der Stadt und Symbol des Widerstand Cartagenas gegen die Angreifer
  • Die Plaza de los Coches, Platz der Kutschen, der Hauptsklavenmarkt von Lateinamerika während der Kolonialzeit
  • Die Stadtmauern, Zeugen der Geschichte der Stadt, die man kann komplett begehen kann und die wunderschöne Blicke auf die Bucht bieten
  • Die Kathedrale Santa Catalina de Alejandría (17. Jhdt.) in einem auffallenden Gelb gestrichen und von andalusischen und kanarischen Kirchen inspiriert
  • Die Kirche und der Konvent San Pedro Claver (17. Jhdt.), dem "Apostel der Sklaven" gewidmet, ein Märtyrer, der sein Leben für die Erlösung der Sklaven gab.
  • Das Kloster Monasterio de la Popa (17. Jhdt.) war Schauplatz von Schlachten und wurde als Quartier und Festung benutzt. Seinen Namen verdankt es seiner Silhouette in Form eines Schiffhecks (Popa auf Spanisch) von der Bucht aus gesehen. 

 

 

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